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Interview

„Der Handel will seine Kunden kennen lernen“

Von T-Systems International GmbH · 2017

Digitalisierung im Handel: Wie sieht die Agenda 2017 der Händler aus? Welche Strategien machen Sinn? Über die Herausforderungen des Einzelhandels haben wir mit Dirk Rumler, Leiter Sales Germany Retail bei T-Systems gesprochen.

Omnichannel Strategien werden immer relevanter.

Was bewegt den Einzelhandel in Deutschland, Herr Rumler?

Kundennähe steht ganz oben auf der Agenda. „Bei uns gehen jeden Tag Millionen ein und aus, aber wir kennen keinen einzigen“, das sagen mir viele Retailer. Onlineshops können jeden Kunden persönlich ansprechen, kennen Vorlieben und Gewohnheiten. Wichtig sind auch Omnichannel-Strategien: Um potenzielle Kunden auf allen Kanälen koordiniert zu erreichen statt nur klassisch im Laden oder einem isolierten Onlineshop.

Mit welchen Technologien geht der Einzelhandel diese Aufgaben an?

Alle Einzelhandelskunden bereiten ihre Infrastruktur auf die Digitalisierung vor. Sie statten ihre Märkte flächendeckend mit Breitband aus und errichten WLAN-Netze – für die eigenen Mitarbeiter und als Kontaktpunkte zu ihren Kunden. Fortschrittliche Unternehmen experimentieren mit Technologie wie der Integration von E-Commerce in ihre Geschäftsmodelle. Auch ESL und Digital Signage – also elektronische Warenauszeichnung und Sonderangebote auf Großbildschirmen – sind vielfach im Einsatz. Manche Retailer sprechen darüber, Kunden- und Warenbewegungen im Laden zu erfassen und zu analysieren. Da gibt es zwischen den Unternehmen aber deutliche Unterschiede. Über Cloud wird nicht mehr kontrovers diskutiert. Das Thema zieht deutlich an

Dirk Rumler, Vice President Sales Retail, T-Systems International GmbH

Wie unterstützt T-Systems den Einzelhandel in dieser Umstellung?

Über unsere Organisation können wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Idee bis zur Implementierung. Dabei empfehlen wir unseren Kunden, Digitalisierung nicht als ein Projekt zu betrachten, sondern als viele konkrete Einzelprojekte, die auf ein großes Ziel ausgerichtet sind. Wichtig ist es, auch die Mitarbeiter mitzunehmen. Einige unserer Kunden machen das richtig gut und involvieren auch die Personalabteilung in ihre Digitalisierungsprojekte. Sie stellen so sicher, dass die Mitarbeiter nicht auf der Strecke bleiben.

Befassen sich Ihre Kunden auch mit IoT- (Internet-of-Things-) Projekten?

Ja, da kann ich ganz konkret zwei Beispiele nennen. Mit einem Kunden erproben wir eine IoT-basierte Wartungsanwendung. Um Schäden an der Ware zu vermeiden und Ausfälle frühzeitig zu erkennen, statten wir Tiefkühlregale mit Sensoren aus. So kann die Marktleitung Probleme sofort erkennen, wenn sie auftreten. Ein zweites IoT-Beispiel zeigen wir an unseren Messeständen auf der Euroshop und der CeBIT: Sensoren in den Regalen messen Warenbewegungen und Kundenaktivitäten. Retailer und Hersteller können über die gesammelten Daten direkt analysieren, ob eine Promotion oder Produkteinführung funktioniert, und falls nicht, sofort geeignete Maßnahmen ergreifen. 

Kontakt

T-Systems International GmbH
Hahnstrasse 43
60528 Frankfurt am Main
E-Mail: retail@t-systems.com
Web: www.t-systems.de/retail

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