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Interview

„Handel im Wandel - Die digitale (R)evolution einer Branche“

Von GK Software AG · 2017

Rainer Gläß, CEO der GK Software AG und Mitherausgeber eines Buches über die Digitalisierung des Handels und deren weitreichende Auswirkungen für Konsumenten, Unternehmen und ihren Mitarbeiter.

Neue Technologien wie Wearables verändern den Handel

Warum ist der Einzelhandel aus Ihrer Sicht mitten in einer tiefgreifenden digitalen Transformation?

Die Geschäftsmodelle der gesamten Handelsbranche verändern sich durch gestiegene Kundenerwartungen und neue Technologien in geradezu revolutionärer Weise. Bei der täglichen Verarbeitung von Milliarden Kundentransaktionen an Kassen, in Online-Shops oder auf den Mobilgeräten der Kunden sind digitale Prozesse, Big Data und Data Mining oder die Verknüpfung von Händler- und Kundendaten längst Realität geworden. Der stationäre Handel steht durch diese neuen Entwicklungen vor großen Herausforderungen. Der Anpassungsdruck wächst und der Ruf nach einer innovativen Mischung aus neuen stationären Handelsformen und digitalen Geschäftsmodellen wird lauter.

Was bedeutet Handel 4.0 in diesem Zusammenhang?

Kunden werden zunehmend anspruchsvoller und möchten Waren beispielsweise online bestellen, sie aber direkt in der Filiale vor Ort abholen. Das bedeutet steigende Anforderungen an Handelsunternehmen im weltweiten Wettbewerb. Daraus resultieren Fragen zur Digitalisierung einerseits und spezifischen Fragen für den Handel andererseits. Der Begriff „Handel 4.0“ beschreibt, wie eine traditionelle Branche durch die Digitalisierung neben neuen Konkurrenten vor allem neue Chancen erhält, um mit innovativen Dienstleistungen ihre Kunden immer wieder aufs Neue zu begeistern. Dabei spielen die Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Prozesse und Technologien eine genauso große Rolle wie die Transformation der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter selbst.

Welche Anforderungen resultieren daraus für die IT-Dienstleister des Handels?

Die immer komplexeren Prozesse müssen für die IT-Verantwortlichen, das Verkaufspersonal und die Kunden so einfach wie möglich gestaltet sein, die Anzahl der eingesetzten Lösungen verringert, Brüche vermieden und Fehlermöglichkeiten reduziert werden. Dies umfasst den POS, die Verkaufsregale, das Lager und alle mobilen Prozesse auf den Smartphones der Kunden. Dabei ist Omni-Channel ein Thema, mit denen sich auch rein stationäre Handelsunternehmen beschäftigen müssen, um am Markt bestehen zu können. Eine intelligente Kombination stationärer Elemente mit Online-Inhalten ist der Schlüssel, um im digitalen Konkurrenzkampf wettbewerbsfähig zu bleiben und die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft in der vernetzten Handels-Branche.

Kontakt

GK Software AG
Waldstraße 7
08261 Schöneck
E-Mail: info@gk-software.com
Web: www.gk-software.com

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